Über Karate

Okinawa Goju Ryu Karate Do

Karate Do ist übersetzt  “der Weg der leeren Hand”. Im wörtlichen Sinn heißt das: Der Karateka (Karatekämpfer, 空手家) ist waffenlos, seine Hand (: Te) ist leer. Kara  (: leer) hat auch eine philosophische Bedeutung: Der Karateka soll sich von negativen Gedanken und Erwartungen befreien, um in allen Lebenssituationen angemessen und spontan handeln zu können.

Karate Do ist die Weiterentwicklung der Jahrtausende alten waffenlosen Kampftechniken Asiens. Der buddhistische Mönch Bodhidharma kam von Indien nach China und gründete dort vor ca. 1500 Jahren das Shaolin-Kloster, um seine Lehre weiterzugeben. Um die Mönche für die anstrengenden Meditationen zu kräftigen, unterwies er sie in alten indischen Kampfkünsten.

Durch Kaufleute und reisende Mönche kamen die über Jahrhunderte weiterentwickelten Kampfformen nach Okinawa. Dort vermischten sie sich mit den vorhandenen Kampfformen Nahate und Tode.

Auch heute ist Karate eine wirkungsvolle Form der Selbstverteidigung. Da Karate über die Bewegungslehre und Technik hinausreicht und Geist, Bewusstsein und Persönlichkeitsentwicklung in den Mittelpunkt stellt, ist es für Kinder und Erwachsene bis ins hohe Alter möglich zu trainieren. Im Kobukan Dojo in der Münchner Maxvorstadt üben wir das ursprüngliche Okinawa  Goju-Ryu Karate (剛柔流). Wolfgang Spielvogels persönlicher Lehrer war  Harunobu Matsuba Sensei.

Das Training besteht traditionell aus
Aufwärmen Hojo undō (補助運動)
Fallschule Ukemi (受け身)
Grundtechniken im Stand Kihon (基本)
Grundtechniken aus der Bewegung Kihon-Ido (基本移動)
Festgelegtem, stilisiertem Kampf Kata ()
Bedeutung der Kata Bunkai (分解)
Festgelgten und freien Partnerübungen Kumite (組手)

All diese Techniken üben wir auch speziell in verschiedenen Kontexten der Selbstverteidigung.